Die Makamen des Hariri

Der arabische Klassiker der Reimprosa: fünfzig Szenen um den Gauner und Prediger Abu Seid, der mit Sprachkunst durch die Welt zieht. Rückerts Übertragung gilt als Meisterstück deutscher Nachdichtung.

Die Makamen

1. Die Bibliothek von Basra.11 Verse 2. Die beiden Gulden.6 Verse 3. Die Bittschrift.5 Verse 4. Zahnstocher und Seife.5 Verse 5. Nadel und Kamm.7 Verse 6. Das Eidformular.6 Verse 7. Die Grabrede.7 Verse 8. Das alte Weib.4 Verse 9. Die Pilger.5 Verse 10. Dattel und Rahm, oder: Der Erbfall.5 Verse 11. Die Vase.4 Verse 12. Das gestohlne Gedicht.6 Verse 13. Das Frühlingsgelage.5 Verse 14. Der Deckmantel.6 Verse 15. Der Bettelbrief.5 Verse 16. Die Hochzeit im Wirtshaus.4 Verse 17. Die Bettlerhochzeit.3 Verse 18. Die Gesetzfrage.81 Verse 19. Der verkaufte Joseph.7 Verse 20. Die Nonne.4 Verse 21. Die zehn Reisenden.5 Verse 22. Der Kadi von Saade.6 Verse 23. Der großmütige Wali.4 Verse 24. Das beschworene Kind.4 Verse 25. Die Ehescheidung.4 Verse 26. Die Rätsel.13 Verse 27. Jungfrau und junge Frau.5 Verse 28. Der gastfreie Wirt.61 Verse 29. Der Perlensticker.8 Verse 30. Der Schulmeister von Hims.27 Verse 31. Das Lösegeld.Diese Makame ist die Mutter aller übrigen, dem Dichter aus einem äußeren Anlaß entstanden, da er wirklich in der Hauptmoschee seiner Vaterstadt eine ähnliche Person, wie Abu Seid, eine ähnliche Geschichte, wie die den Anhalt dieser Makame ausmacht, erzählen hörte und sie darstellte, wohl ohne damals noch den in ihr liegenden Lebenskeim zu der reichen Schöpfung, die sein befruchtender Geist daraus hervorrufen sollte, zu kennen. Die Einkleidung ist auch etwas abweichend, darin, daß hier Hareth Ben Hemmam (d. i. unser Dichter) nur erzählt, was ihm Abu Seid erzählte, nicht diesen selbst, wie sonst, handelnd auftreten läßt.6 Verse 32. Das Testament.3 Verse 33. Basras Ruhm.4 Verse

Text: „Die Makamen des Hariri", übertragen von Friedrich Rückert († 1866), gemeinfrei. Digitale Quelle: Projekt Gutenberg-DE.