Bava Batra — Blatt 161b
1daß es nicht die Unterschrift Ja͑qobs ist. —
2Vielleicht hat er den Namen seines Vaters unterschrieben!? — Niemand läßt seinen eigenen Namen fort und unterschreibt den Namen seines Vaters. —
3Vielleicht benutzte er ihn als Signum!? So zeichnete Rabh einen Fisch, R. Ḥanina einen Palmenzweig, R. Ḥisda ein Samekh, R. Hoša͑ja ein A͑jin und Raba b. R. Hona einen Mast. — Niemand ist so respektlos, den Namen seines Vaters als Signum zu benutzen.
4Mar Zuṭra erwiderte: Wozu dies alles? Eine gefaltete Urkunde, auf der die Zeugen nicht gleichmäßig an derselben Linie enden, ist ungültig.
5R. Jiçḥaq b. Joseph sagte im Namen R. Joḥanans: Jede Rasur muß bestätigt werden; und in der letzten Zeile muß der Inhalt der Urkunde wiederholt werden. — Aus welchem Grunde?
Text: „Der Babylonische Talmud", übers. Lazarus Goldschmidt (1929, † 1950), gemeinfrei. Digitale Quelle: Sefaria.