Bava Batra — Blatt 66b

1und uns ist es ja bekannt, daß sie rabbanitisch ist!? Ferner sagte ja R. Jose b. Ḥanina, daß sie über ein Brett aus Metall streiten!? –

2Tatsächlich die der Rabbanan, denn anders verhält es sich bei der Bestimmung vom Geschöpften, die nur rabbanitisch ist. –

3Demnach sollte dies auch dann gelten, wenn [die Rinne] zuerst ausgehöhlt und nachher eingelassen wurde!? – Anders verhält es sich bei dieser, die getrennt als Gefäß gilt.

4R. Joseph fragte: Wie verhält es sich mit dem Regenwasser, das zum Abspülen des Mühlenuntersatzes erwünscht war, bei den Saaten?

5Nach R. Elie͑zer, welcher sagt, was am Boden befestigt ist, gleiche dem Boden, ist dies nicht fraglich, fraglich ist es nur nach den Rabbanan, welche sagen, es gleiche nicht dem Boden. Wie ist es nun? – Dies bleibt unentschieden.

6R. Neḥemja, der Sohn des R. Joseph, sandte an Rabba, den Sohn R. Hona des Kleinen, in Nehardea͑ folgende Mitteilung: Wenn jene Frau zu dir kommt,

Text: „Der Babylonische Talmud", übers. Lazarus Goldschmidt (1929, † 1950), gemeinfrei. Digitale Quelle: Sefaria.