Joma — Blatt 37b
1Abajje erwiderte: Die Messergriffe. Man wandte ein: Er machte auch die Füße der Gefäße, die Oesen der Gefäße, die Griffe der Geräte und die Griffe der Messer des Versöhnungstages aus Gold!? Abajje erklärte: Die Stiele der Äxte und Schaufeln.
2SEINE MUTTER HELENE MACHTE EINE GOLDENE LAMPE &C. Es wird gelehrt: Wenn die Sonne schien, gingen aus dieser Strahlen aus, und man wußte, daß die Zeit des Šema͑lesens herangereicht sei.
3Man wandte ein: Wer das Šema͑ morgens mit den Leuten der Priesterwache oder den Leuten des Beistandes liest, genügt nicht seiner Pflicht, weil die Leute der Priesterwache es zu früh und die Leute des Beistandes es zu spät lesen!? Abajje erwiderte: Für das übrige Volk in Jerušalem.
4AUCH MACHTE SIE EINE TAFEL. Hieraus wäre also zu entnehmen, daß man eine Rolle zur Übung für ein Kind schreiben dürfe!? Reš Laqiš erwiderte im Namen R. Jannajs: Alphabetisch.
5Man wandle ein: Wenn er schreibt, schaue er auf die Tafel und schreibe von dieser ab!? – Lies: schaue er auf die Tafel und schreibe nach dieser.
6Man wandte ein: Wenn er schreibt, schaue er auf die Tafel und schreibe von diesen ab. Was stand auf der Tafel geschrieben? Ob dich jemand beschlafen hat oder nicht, ob du dich vergangen hast oder nicht!? –
Text: „Der Babylonische Talmud", übers. Lazarus Goldschmidt (1929, † 1950), gemeinfrei. Digitale Quelle: Sefaria.