Heilige Tiere, Pflanzen & Symbole
Dieses Kapitel wird gerade aus dem türkischen Original übersetzt. Bis dahin geben die ersten Notizen einen Vorgeschmack — das vollständige Archiv folgt Schritt für Schritt.
Kirat (das Köroglu-Pferdesymbol): Die spirituelle Dimension des epischen Pferdes
Kirat, das Pferd des Helden im Köroglu-Epos: der auf dem Berg geborene, aus dem Meer kommende wunderbare Pferdegefährte; in vergleichender Lesart ein Mythos-Archetyp, der mit Burâq (dem Reittier der Miʿrādsch), dem griechischen Pegasos und dem hinduistischen Indra-Pferd Uchchaihshravas verwandt ist.
Heilige Tiere, Pflanzen & SymboleDie Lotos-Symbolik (Padma): Aus dem Schlamm geborene Reinheit
Die vielschichtige Bedeutung des Lotos-Symbols (padma) in der hinduistischen, buddhistischen, ägyptischen und tibetischen Tradition: das Motiv der aus dem Schlamm geborenen Reinheit, die Dreiheit Vishnu–Brahmā–Lakshmî, die buddhistische Farbsymbolik, die ägyptischen Sonnen-Lotos-Mythen, Padmasambhava und das tausendblättrige Sahasrāra-Cakra werden vergleichend untersucht.
Heilige Tiere, Pflanzen & SymboleDas schamanische Reit-/Pferdesymbol: Der Seelenführer auf der Trance-Reise
Das Reit-/Pferdemotiv im türkisch-mongolischen Schamanismus: das Reittier der Trance-Reise, die Deutung der Trommel als „Pferd"; eine geistig-praktische Lesart im Vergleich mit der klassischen mevlevitischen Sema-Metapher.
Heilige Tiere, Pflanzen & SymboleDie türkische Pferdekultur (spirituell)
Die spirituelle Dimension der türkischen Pferdekultur: von der Etymologie und Archäologie über die schamanische Symbolik (Pferd-Trommel-Trance) bis zu vergleichenden Bezügen (das hinduistische Aschvamedha, die keltische Epona, der griechische Pegasus) — als eine eurasische Ausprägung des Archetyps der gemeinsamen Reise von Mensch und Tier.
Heilige Tiere, Pflanzen & SymboleDie Schlangen-Symbolik: Von der Kundalinî bis zum Ouroboros — ein universelles Sinnbild
Eine kulturvergleichende Analyse des Schlangensymbols, die von der hinduistischen Kundalinî über den ägyptischen Uräus, den griechischen Asklepios und den hermetischen Ouroboros bis zum aztekischen Quetzalcoatl und der anatolischen Schahmaran reicht; ihr archetypischer Charakter, ihre Pole, ihre jungianische Deutung und die tantrische Praxis werden eingehend untersucht.