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Zoroastrismus

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Mystische Traditionen

Amesha Spentas: Die sieben heiligen Unsterblichen und die göttlichen Eigenschaften

Die Amesha Spentas sind die sieben erhabenen Erscheinungen Ahura Mazdas: Vohu Manah, Asha Vahishta, Khschathra Vairya, Spenta Armaiti, Haurvatat und Ameretat. Jeder von ihnen hütet ein kosmisches Element; sie tragen strukturelle Parallelen zu den Sefirot und zum Gedanken der Emanation.

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Angra Mainyu (Ahriman): Der zerstörerische Geist und der zoroastrische kosmische Dualismus

Der avestische „zerstörerische Geist" Angra Mainyu (Ahriman) ist der Gegensatz des Spenta Mainyu und das Prinzip der Zerstörung gegenüber der guten Schöpfung Ahura Mazdas. Die Notiz behandelt den ethischen Dualismus der Gathas sowie den späteren zurvanitischen kosmischen Dualismus, die Daēvas und seine endgültige Niederlage.

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Asha und Druj: Die kosmische Spannung zwischen Wahrheit-Ordnung und Lüge-Chaos

Asha (Wahrheit, kosmisch-moralische Ordnung) und Druj (Lüge, Chaos) sind das grundlegende Begriffspaar des zoroastrischen Denkens. Die Notiz behandelt Asha als universales Prinzip, den Aschavan (den rechten Menschen), das Feuer als Sinnbild des Asha und die strukturellen Nähen zu Rta, Maat, Logos und Dharma.

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Feuertempel und Atar: Die Spiritualität des heiligen Feuers und die Reinheit

Atar (das heilige Feuer, Sohn Ahura Mazdas und Sinnbild des Asha): die Grade des Atash Behram, die nie erlöschende Flamme, die Padan-Maske, die Bareshnum-Reinigung, das Magus-/Mobed-Priestertum; das Feuer ist „nicht ein Verehrtes, sondern ein Brennpunkt der Hinwendung".

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Die Chinvat-Brücke: Das zoroastrische Gericht nach dem Tod und der Übergang der Seele

In der zoroastrischen Eschatologie die Chinvat-Brücke (Brücke der Scheidung): das dreitägige Verweilen der Seele, die Begegnung mit der Daēnā, die Waage des Raschnu, Garô-demâna und Druj-demâna; ein neutral-struktureller Vergleich mit Sirât und Mîzân.

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Frashokereti: Die endgültige Erneuerung des Universums und Saoshyant (der Erlöser)

Frashokereti (Wunderbar-Machen): die endgültige Erneuerung des Universums, das Kommen des Saoshyant, die Auferstehung der Toten, die Prüfung des geschmolzenen Metalls, die Niederlage Angra Mainyus und die universale Erlösung; ein neutral-struktureller Vergleich mit Mahdi, Messias und Maitreya.

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Fravaschi: Präexistente Seelen, schützende Wesenheiten und das Gedächtnis der Ahnen

Die Fravaschi ist die präexistente Seele, das göttliche Urbild und die schützende Wesenheit jedes Geschöpfs. Die Notiz behandelt ihr Verhältnis zum Urvan, die Fravaschis der Ahnen (das Gedenken an Frawardigan/Nouruz), den freiwilligen Abstieg im kosmischen Krieg und die strukturellen Parallelen zur Idee/zum Schutzengel.

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Zurvanismus: Die Zeit als erstes Prinzip und die heterodoxe zoroastrische Auslegung

Zurvanismus: die heterodoxe zoroastrische Auslegung, die die unendliche Zeit (Zurvan) zum ersten Prinzip macht; der Mythos, der Ohrmazd und Ahriman als Zwillingssöhne gebiert, der sassanidische Kontext, der Fatalismus und der Unterschied zum orthodoxen Dualismus.

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