Der Diwan des Hafis

Die Gedichte des Schiraser Meisters, deren deutsche Übertragung Goethe zum West-östlichen Divan bewegte — Wein, Liebe und Gottessehnsucht in einem Bild.

Aus dem Diwan

Seht! wie der Morgen lacht7 Verse Der Garten deines Genusses12 Verse Eine Nachtigall hat sich mit Herzblut7 Verse Wie der Ostwind will ich einen Besuch6 Verse Der Frömmling hat gespannt sein Netz9 Verse Mein ist künftig diese Hand7 Verse Fortgegangen ist der Freund7 Verse Begreifst du, was die Leier, was12 Verse Herrscher sind die Sklaven von deinen Narzissen9 Verse Mädchen mit dem Duft der Jasminen7 Verse Verliere keine Zeit mit Gram8 Verse Wer auf die Treuen achtgibt9 Verse Des Herzens Blut von meinem Auge7 Verse Ihr Moslimen, es war10 Verse Rosen sind ohne Rosenwangen nicht lieblich15 Verse Deine Schönheit stets vermehret sei8 Verse Solang von Wein und Schenken8 Verse Vernimm, daß ohne Lieb' die Welt11 Verse Vor deinem Angesicht10 Verse In unserm Kreis ist gestern6 Verse Der Frommen Münze ist nicht rein7 Verse Als in der Ewigkeit deiner Schönheit7 Verse Ich und Weinverleugnung7 Verse Ich sprach: Ich leide deinethalb16 Verse Ich weiß, daß niemand meinem Freund9 Verse Wieder hat mich der Wein7 Verse Gestern sah ich, daß Engeln9 Verse Kann ein trübes Gemüt sich14 Verse Brenne mein Herz, es wird der Brand7 Verse Ein Morgen war, wo mir ein Glas7 Verse Denket o Freunde, der Zeit des Genusses7 Verse Aus der Tafel meines Herzens wird7 Verse Wollte wegen jeder Sünde6 Verse Der Reiz der Schönheit deines Gesichts ergriff5 Verse Reich mir, o Schenke, das Glas7 Verse Der Mond der Schönheit borgt sein Licht22 Verse Meiner Hand ist das Herz11 Verse Die Gärten blühn im frischen Reiz der Jugend11 Verse Unser Scheich wallte gestern9 Verse Wer überbringet das Gesuch8 Verse Wo ist was Recht und gut ist, wo7 Verse Gnädig bist du, wenn du5 Verse Es ist die Zeit des Festes, der Rosen7 Verse Da mich der Herr zum Trünke bestimmt hat7 Verse Fort ewiges Leben! ihr Genuß ist besser5 Verse Herr der Schönen! Recht und Hülf'12 Verse Versetze ich mein Ordenskleid, so ist es besser7 Verse Deine Schönheit, meine Liebe7 Verse Es ziemt sich nicht, daß wider mich6 Verse Frühe ging ich in Garten hinaus, um Rosen zu…7 Verse Bringe Wein, erlöse mich8 Verse Die Untreu' ist zum Modebrauch geworden9 Verse Du, welche was hienieden10 Verse Dir sei die Seele geweiht9 Verse Gibt es einen bessern Ort7 Verse Schenke betrunken vom Glase der Liebe16 Verse Tausende Feinde mögen mir den Untergang drohen9 Verse Solang dein Schatten auf den Kopf mir fällt7 Verse Steh' auf, wir wollen das Ordenskleid13 Verse Mein Augenlicht! ich sage dir ein Wörtchen9 Verse Ich bin durch Liebeleien9 Verse Der Phönix meines Herzens hat7 Verse Steh' auf! gieße mir fröhliches Naß18 Verse Die Zelte meiner Augen9 Verse Mein Kopf und Willen fügen sich9 Verse Die Wunderkraft, von der ein Frommer spricht9 Verse Fordre ja nicht von mir Trunknem8 Verse Gut ist was auf dem Pfad des Gemüts11 Verse O Morgenwind gehst du vorbei6 Verse Bedarf mein Garten wohl12 Verse Der Garten Edens ist die Zelle der Derwische13 Verse Ins Kloster kam mein Freund, das volle Glas in…6 Verse Geh zu deinem Geschäft15 Verse Ich bins, der die Schenk' ins Kloster verkehrt7 Verse Gott hat deiner Augenbrauen7 Verse Heutigen Tags, wenn einen treuen Freund du wünschest7 Verse Wenn du mir freundlich winkst7 Verse Schöner's als Gartengespräch7 Verse Du frommer Mann, verlästre nicht die Trinker10 Verse Aufs Paradies o Klausner laß7 Verse Der Weise hat im Glanz des Weins9 Verse Die Nachtigall hat in dem Mund8 Verse Der Liebe Weg ist unbegrenzt7 Verse Dir mein Herz zu eröffnen verlangt mich6 Verse Immer bin ich betrunken7 Verse Aller Ertrag der Werkstatt des Seins ist Nichts10 Verse Außer deiner Schwelle hab' ich10 Verse Lang' ist's, daß der Sehnsucht Flamme7 Verse Traurig ist mein Herz über die Welt und was darin…7 Verse Du fassest, Freundin, nicht das Wort11 Verse Ich schwöre bei des Wirtes Seele9 Verse

Vierzeiler

Text: „Aus dem Diwan des Hafis", übertragen von Josef von Hammer-Purgstall († 1856) und Friedrich Rückert († 1866), gemeinfrei. Digitale Quelle: Projekt Gutenberg-DE.